Sonntag, 28. Mai 2017

Swiss Sailing League Kreuzlingen

Zusammen mit Yves Mermod und Cyril Schüpbach segelten wir die Swiss Sailing League Regatta in Kreuzlingen für den Thunersee-Yachtclub. In drei Tagen segelten wir 17 Rennen bei sehr leichten Winden. Für das Wochenende war kaum Wind angesagt und die Organisatoren waren kaum optimistisch für segelbaren Wind. Doch wir wurden positiv überrascht und konnten mehr oder weniger alle Rennen bei guten Bedingungen segeln. Mit nur wenig Vorbereitung im Team und allgemein auf der J70 starteten wir in die Regatta. Am ersten Tag hatten wir unglaublich gute Starts und konnten die Luvboje meist sehr gut runden und einmal reichte es sogar die Nase ganz vorne zu haben. Leider hatten wir grosse Probleme beim Gennaker setzen und verloren dabei viel Distanz und auch Boote. Am zweiten Tag hatten wir dann den Kniff raus und konnten bei unserem Manöver an der Luv-Boje mit den anderen Booten mithalten, dies führe dann dazu, dass wir ein Rennen gewinnen konnten. Wir spürten deutlich, dass wir von Rennen zu Rennen besser wurden und deutliche Vorschritte im Bootshandling machen konnten. Der letzte Tag war dann der beste Tag, wir konnten alle Erfahrungen zusammen bringen und nochmal ganz vorne mit mischen. Wir beendeten die Regatta auf dem 7ten Rang von 12 Teams, womit wir sehr zufrieden sind. Es hat unglaublich viel Spass gemacht mit den beiden Jungs und Kevin (unser Schwimmwesten Maskottchen) diese Regatta zu segeln. Für uns war es ein gutes Medalrace-Training für den 470er! Die Rennen waren kurz und die sechs Boote eng beieinander, sodass die taktischen Entscheidungen sehr wichtig waren. Da die sechs Boote immer gleich auf dem Wasser mit der Mannschaft ausgewechselt wurden, waren wir den ganzen Tag auf dem Wasser unter der prallen Sonne, das hat uns alle sehr gebraucht. Nun haben wir zwei Tage Zeit zum Erholen, bis es dann weiter nach Thessaloniki ins Trainingslager geht.



Maja

Samstag, 13. Mai 2017

Europameisterschaft Day 5

Langes warten an Land und dann spät am Abend doch noch ein Rennen bei 3-5kn Wind. Kurz nach dem Start, konnten wir uns vors Feld setzten. Leider wählten wir in der zweiten Hälfte der Kreuz die falsche Seite und wir rundeten die erste Luv-Boje als 21 Boot. Auf dem Vorwind riskierten wir zu viel und wir mussten weitere Plätze einbüssen, wir rundeten als 27 Boot. Von da an ging es nur noch aufwärts, wir kämpften uns auf den 15 Rang. Trotzdem ein enttäuschendes Rennen für uns, wenn man bedenkt, dass unsere Chancen auf der ersten Kreuz viel besser gestanden sind.

Mit diesem Rennen beendeten wir die Europameisterschaft auf dem 17 Platz. Klar ist dieses Resultat enttäuschend für uns und es ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Ohne den Schaden, wäre es kein Problem gewesen in die Top 10 zu segeln....
Jetzt erst recht an der WM in Thessaloniki... LIMA will be back strong, stonger (-;

Molly haben wir bereits beim Schiffsspital abgeliefert, ich denke es geht ihr bald besser und sie ist bald wieder wohlauf (-:

Europameisterschaft Day 4

Ein bisschen verspätet aber dennoch hier die News. Am Donnerstag hatte es sehr viel Wind und grosse Wellen, zuerst zu viel Wind, sodass wir an Land warten mussten. Am Nachmittag beruhigte es sich dann etwas und wir wurden aufs Wasser geschickt. Bei 24-28 kn Wind segelten wir das erste Rennen. Wir hatten einen guten Start und waren vorne mit dabei. Es machte richtig Spass in den Wellen hin und her zu flitzen, aber ich musste mich gut festhalten, um nicht vom Schiff zu fallen. Vor der letzten Lee-Boje hatten wir dann leider ein Crash mit einem anderen Boot. Wir segelten als 10tes Boots durchs Ziel, danach bemerkten wir, dass wir ein grosses Loch vorne im Bug hatten und wir zurück an Land mussten, um das Boot nicht ein Meter tiefer zu legen .... Drinnen flicken wir das Boot und gingen dann zur Protestverhandlung. Für mich eine klare Steuerbord, Backboard Situation, für die Jury leider nicht. Wir wurden in diesem Rennen disqualifiziert. Was für ein Tag, zwei Rennen, einmal DSQ und einmal DNC.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Europameisterschaft Day 3

Naja, der Tag war lang aber leider nicht wirklich erfolgreich... Also er begann ziemlich verheissungsvoll, wir rundeten die Luvboje an erster Stelle, doch dann ging es irgendwie nicht so weiter. Der Wind nahm stark ab und drehte nach rechts, wir waren links:-). Boom... Da waren wir nicht mehr ganz erste, sonder 15. Tja, kann passieren sollte aber nicht!
Noch zwei Tage und fünf Rennen, danach doch sicher das Medal Race;-)

Linda